Käfighaltung


(Video-Quelle: Youtube.com, PETA)

Möchte man dieses fröhliche (und natürliche) Treiben wirklich durch Haltung in einem Käfig unterdrücken? Nein

Oftmals werden bei Käfig-Kaninchen Verhaltensstörungen festgestellt, die aus purer Verzweiflung in Folge von Langeweile und Aussichtslosigkeit, beginnen.
Diese können z.B. sein:
- Aggressionen gegenüber dem Tierhalter, oder eines vorhandenen Partnertieres - es kommt zu Bissen etc..
- Gitterstäbe nagen: Das Kaninchen möchte einerseits aus dem Käfig heraus, andererseits, dient es der Reizstimulierung und Beschäftigung, wenn keine Beschäftigungsmöglichkeiten im Käfig angeboten werden.
- Zwanghaftes Putzen: Das Kaninchen hat im Käfig wenig Platz für Sauberkeit, darum putzen manche Kaninchen sich ständig, was ein irreguläres Verhalten darstellt. Dies dient auch der eigenen Beschäftigung, weil im Käfig kein Platz für sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeiten zur Verfügung steht.
- "Käfig-Kollaps": Häufig beobachtet man einen sog. "Käfig-Kollaps" bei Wildtieren in Gefangenschaft (z.B. Eisbären). Sie laufen ständig auf- und ab...versuchen sich den ganzen Tag so zu beschäftigen und sind - man kann es nicht anders ausdrücken - "am Boden zerstört". Käfig-Kaninchen leiden schon nach kurzer Zeit an diesem Zustand.
- Lethargie: Das Tier resigniert vollkommen und fristet sein Dasein im Käfig - dies trifft oftmals auch auf Zoo- und Zirkustiere und Tiere in Mastanlagen zu.

Steckt man seine Katze in einen Käfig? Nein
(Quelle: http://www.kaninchentreff.de)















Kaninchen mit regelmäßigem Auslauf, die in einem großzügigen Gehege leben, sind wesentlich ausgeglichener und agiler.
Feindseligkeit gegenüber den Partnertieren minimiert sich, bzw. löst sich komplett auf, da die Tiere genügend Platz haben, um sich auch mal aus dem Weg zu "hoppeln". Jedem Kaninchen muss ein Rückzugsort zur Verfügung stehen - das kann in einem handelsüblichen Käfig nicht gewährleistet werden.

BEFREIT EURE KANINCHEN VOM KÄFIG-LEBEN
 - SIE LEIDEN !!!