Samstag, 23. Mai 2015

Wir fühlen uns pudelwohl!

Die Kaninchen wohnen nun seit einem Monat in dem neuen Kaninchenzimmer in unserer neuen Wohnung. Sie fühlen sich sehr wohl. Jinx blüht richtig auf und trollt viel mehr herum als in der alten Wohnung. Die Kaninchen sind hier viel sauberer als zuvor. Ich denke, dass sie nun nichts mehr "markieren" müssen, weil hier alles nur nach ihnen riecht und nicht nach anderen Tieren, die hier zuvor mal gelebt haben oder so.
Da sitzen Frieda und Jinx in ihrem Klo und mümmeln genüsslich Heu. 

Tiefenentspannung. ;-))) . Sie fühlen sich sehr Zuhause im Wohnzimmer. 
Weitere Bilder des Kaninchenzimmers folgen bald. Derzeit habe ich ja auch viel mit meinem neuen Job zutun :-) .

Das plüschige Horror-Szenario




Montag, 16. März 2015

Alles neu macht der Mai

Neuer Job, neue Stadt, neue Wohnung, neues Kaninchenzimmer. 
Ich kehre dem Rheinland den Rücken zu und ziehe ab Mai mit Han Swoosh wieder ins Ruhrgebiet zusammen. In der neuen Wohnung gibt es selbstverständlich auch wieder ein Kaninchenzimmer. Es ist etwas kleiner als das jetzige Kaninchenzimmer, aber es ist immer noch groß genug für ein schönes Kaninchenleben. Am Wochenende haben wir bereits angefangen es zu renovieren, damit Frieda und Jinx auch bald mit umziehen können :-) .
Den beiden geht es übrigens sehr gut, die Kämpfe sind nun endlich vorbei und sie leben größtenteils harmonisch zusammen.

Hier ein Einblick von den ersten Renovierungsarbeiten: 
Die Wände habe ich in "Papaya" gestrichen und mit netten Schmetterlingen verziert. Ich hoffe Frieda mag die Schmetterlinge, sie erschreckt sich nämlich öfter mal über kleine Fliegen, die um ihren Kopf schwirren ;-) . 
Rechts sind schon Etagen eingezogen, zum Verweilen, drunter- und drüber her hoppeln. 
Links befindet sich die zukünftige Toilette mit Heuraufe. Da haben wir mal wieder IKEA Produkte zweckentfremdet. 
Die Etagen, sowie der Boden sind mit PVC ausgekleidet. 
Wenn die beiden einziehen finden noch die Heuhäuschen und Holztunnel/Häuschen aus dem bisherigen Kaninchenzimmer ihren Platz. 



Donnerstag, 19. Februar 2015

Zicklein in der Pubertät

Die Lage zwischen Jinx und Frieda hat sich immer noch nicht sonderlich beruhigt. Sie beißt ihn zwar nicht mehr so häufig, aber es bereitet ihr riesige Freude "ihn zu jagen" - das Jagen geht nämlich mit einem fröhlichen, übermütigen Köpfschütteln einher ;-) . Jinx bemüht sich sehr um sie, lässt sich aber zeitgleich auch sehr einschüchtern. Er putzt sie auch und geht zwischendurch auf sie zu.
Nun meine Vermutung: Frieda ist ein Fundtier und man kennt ihr genaues Alter nicht. Ich vermute sie ist wesentlich jünger, als wir bei Adoption dachten. Es könnte sein, dass sie sich zwischen dem 8. und 12. Lebensmonat befindet - das ist ca. Pubertätszeit bei Kaninchen. Wie lange ihre freche Phase noch andauert kann man nicht voraussagen, Jinx zu Liebe hoffe ich, dass sie bald ihre Grenzen alle ausgereizt hat und wieder freundlicher wird - die kleine Zicke ;-) .
Hier nun ein Schnappschuss, wie sie sich über neue Äste hermacht. Frieda ist ein sehr neugieriges Tier.
Wenn ihr Ratschläge parat habt, immer her damit :-) , ich bin sehr dankbar ;-) .
Im Internet gibt es nicht sehr viele Informationen über die Pubertät der Kaninchen. Und leider habe ich mit so einem "temperamentvollen" Weibchen noch keine Erfahrung ;-) .

Montag, 2. Februar 2015

Rettet das Huhn - kaninchenfreier Beitrag

Jetzt geht es ausnahmsweise mal nicht um Kaninchen. Bitte teilt diesen Beitrag ganz oft
- ausgediente Legehennen suchen ein artgerechtes Zuhause. Ein Ausstallungstermin wurde von März auf JETZT vorverlegt, was dazu führt, dass viele der Hennen noch keinen festen Platz zum Wohnen gefunden haben und noch ein Zuhause suchen. Weitere Informationen bitte unter http://www.tierschutz4all.de/2015/01/achtung-1600-hennen-suchen-ein-zuhause-bitte-teilen/# einsehen.
Bildquelle: http://www.tierschutz4all.de/wp-content/uploads/2015/01/hennenfb-720x378.jpg
Diese und weitere Hennen suchen dringend ein festes Zuhause!!!

Montag, 19. Januar 2015

4 Tage Hölle und auf einem guten Weg zurück ...

Vergangenen Donnerstag ergaben die Sprichwörter "Wer seine Nase überall hineinsteckt, wird sie klemmen", oder "Steck deine Nase nicht in fremde Löcher" plötzlich einen Sinn. 
Frieda und Jinx kennen sich ja nun schon seit Dezember und leben seit Januar so richtig schön harmonisch  zusammen. 
Letzte Woche Donnerstag ließ ich beide Kaninchen wieder zusammen aus ihrem Zimmer heraus, sie dürfen dann in der Wohnung umherlaufen. Beide zusammen entschieden sich erstmal in das Wohnzimmer zu laufen. Ich war in der Küche. Binnen einigen Sekunden hörte ich einen Krach aus dem Wohnzimmer, ich schaute nach: Frieda jagte Jinx und biss sich in seinen Hintern fest, Jinx wehrte sich - überall flog Fell herum. 
Meine Theorie, ich hab es ja leider nicht ganz gesehen: Frieda hat ihre Nase in eine Steckdose gesteckt - das hat hier noch kein Kaninchen gebracht :-/ - und hat einen leichten Stromschlag bekommen. Sie hat sich natürlich erschrocken, weil es vermutlich ganz schrecklich weh tat und hat den neben ihr sitzenden Jinx in Verdacht gehabt, dass er sie gebissen hat o.ä. . 
In meiner Wohnung ist wirklich jedes Kabel gut versteckt, aber an Kindersicherungen in Steckdosen habe ich bisher nicht gedacht!
Wieso ich die Vermutung mit dem Stromschlag aufstelle: Eine Tierärztin hat mir mal verraten, dass die Schnurrhaare ganz gekräuselt sind und sogar manchmal schwarz (verkohlte) Schnurrhaarspitzen zu sehen sind - dies ist bei Frieda der Fall. 

Frieda geht es gut, seitdem tyrannisiert sie Jinx allerdings leider, wo sie nur kann. Am Samstag war es so schlimm, dass beide sich nochmal, nach einem halben Tag Trennung, auf neutralem Gebiet begegnen mussten. Es musste hier eine Art erneute Zusammenführung gestartet werden. Mittlerweile jagt sie ihn nur noch zeitweise durchs Zimmer, aber gekuschelt wird auch schon wieder :-) , es bleibt aufpeitschend ;-) ...

Fazit und Tipp für Kaninchenhalter: Nicht nur alle Kabel in Kabelschläuche- und Kanäle verpacken, sondern auch, zum Schutz der ganz neugierigen Kaninchen, Kindersicherungen für die Steckdosen anbringen. 

Mittwoch, 7. Januar 2015

The unlucky Lucky ...

Lucky und Frieda zogen Ende Dezember zu Jinx. Frieda ist noch da. Jinx und Frieda mögen sich sehr und leben harmonisch zusammen.
Lucky musste ich schweren Herzens wieder in die Obhut des Tierheims übergeben. Er sucht nun ein neues, artgerechtes Zuhause, am Besten mit nur einer lieben Partnerin, sowie ich seinen Charakter nach der kurzen Zeit beurteilen kann. Unter dem Namen Findus ist er dort auffindbar.

Warum musste Lucky gehen?
Ich bin die Vergesellschaftung mit allen Hinweisen und Ratschlägen, die man so in Fachliteratur und Internet liest und auch mit allen Erfahrungen, die ich bereits im Hinterkopf habe, angegangen. Zwischen Jinx und Lucky besserte sich die aggressive Stimmung und die tiefe Antisympathie füreinander innerhalb von zwei Wochen leider gar nicht. Frieda arrangierte sich zum Mindest mit Lucky.
In der Silvester-Nacht hat es im Kaninchenzimmer nochmals "gepoltert", was mich dazu veranlasste nochmal nach den Kaninchen zu sehen ... erschreckendes erblickte ich: Jinx und Lucky hatten eine weitere Auseinandersetzung. Jinx Nase erlitt schon eine kleine Narbe nach der Zusammenführung mit Meusel damals, doch nun ist sie vollkommen demoliert :-( .
Das veranlasste mich dazu Lucky abzugeben. Ich kann Lucky kein Zuhause bieten, indem er von seinen Artgenossen nicht gemocht wird - Lucky hat sich nämlich immer nur gewehrt und ist aus eigenem Willen nie auf Jinx losgegangen. Jinx mochte ihn einfach nicht - und ich kann Jinx keinem Partner zuordnen, der ihn so verletzt. Diese Rivalitätskämpfe wären noch häufiger eskaliert, da bin ich mir sicher :-( .


Die Verletzung an der Nase wird, lt. Tierärztin, verkrusten und ggf. wird noch etwas von der Hautkruste abfallen. Jinx kommt ganz gut damit zurecht, bleibt auch nirgendwo damit hängen oder so (das war meine Sorge!).

Happy End für Frieda und Jinx. 
Seit Lucky am 02.01. ausgezogen ist, kehrt Ruhe ein und die beiden genießen ihr Leben als Kaninchenpaar :-) .