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Dienstag, 20. Februar 2018

Frieda geht ins Regenbogenland

Aus dem NICHTS nun diese Nachricht. Frieda ist tot! 

Es wurde ein Granulom im Oberkiefer mit falsch gewachsenen Zahnfragmenten entdeckt und in Narkose ausgeschält. Die Ausschälung reichte wohl nicht, aber aufgrund einer hauptversorgenden Arterie sehr nah am Granulom konnte es auch nicht komplett entfernt werden. Nach einer Woche Zwangspäppeln trat keine Besserung ein und sie aß immer noch nicht eigenständig.
Am So.,11. Februar 2018 morgens beim Zwangspäppeln bemerkte mein Mann dann, dass sie immer schwächer wurde und wir sahen, dass Haut des Auges herausgequollen war. Unsere Vermutung: Die Entzündung "drückt so sehr auf Kopf und Kiefer", dass sogar schon Partien wie zB das Auge betroffen sind. Nach telefonischer Rücksprache mit unserem Tierarzt machten wir uns auf dem Weg zur Tierklinik in Altenessen. Der diensthabende Tierarzt ermöglichte uns einen Blick in Friedas Mäulchen. Die Schneidezähne standen nicht mehr übereinander, sie standen parallel zueinander. Das gesamte Gebiss war instabil und die Operationsstelle vom Granulom sehr vereitert. Der Tierarzt informierte uns, dass sie daran nicht sterben wird, sie habe "nur" starke Schmerzen und könne nicht auf Dauer zwangsernährt werden. Wir sollen am Montag, wenn wir möchten, Rücksprache mit unserem Tierarzt halten. Auf unser Nachfragen hin, ob dieser denn außerhalb des Notdienstes mit anderen Mitteln Besserung schaffen kann, bekamen wir keine positive Antwort. Er versicherte uns, dass Friedas Lebensqualität so gleich Null ist.
Mein Mann und ich berieten uns: Wieso sollte Frieda nun noch bis Montag Schmerzen leiden? -nur um uns die aussichtslose Situation nochmal von unserem Haustierarzt erklären zu lassen? Nein! Das wäre soo egoistisch und überhaupt nicht in unserem Sinne.
Frieda wurde also noch am Sonntag erlöst.

Wir sind sehr traurig. Sie war so ein verschmuster Clown. Seit Ende 2014 füllte sie unser Zuhause mit Frohsinn, Spaß, Trubel und Liebe.
Frieda, wir werden Dich vermissen und lieben Dich.
Komm gut an im Regenbogenland - ohne Schmerz und Sorge, mit Möhrchen und leckeren Kräutern. Grüß all die Lieblinge, die dich dort empfangen.






Mittwoch, 17. Dezember 2014

Nicki geht ins Regenbogenland

Wer die zuvor geschriebenen Beiträge gelesen hat, kann sich mit dem "Post-Titel" denken, was kommt... Nicki ist gestern verstorben :-( .
Eine Entscheidung, die nicht die Natur traf, sondern die fairste Entscheidung, welche Tierfreunde wie Han Swoosh und ich treffen konnten.
Zum Röntgenbild: Das Röntgenbild wurde vergangene Woche von einer Tierärztin angefertigt, welche mir empfohlen wurde. Ich fühlte mich bei dieser Dame unwohl ... ! Gestern suchte ich die Praxis meiner eigentlichen, herzlichen und sehr kompetenten Tierärztin auf, weil ich feststellte, dass Nicki immer schwerer atmete und ihr Urin voller Blut war - scheinbar wirkten die Medikamente nicht. Zuvor holte ich das Röntgenbild bei der anderen Tierärztin ab und meine Tierärztin erörterte es nochmals mit mir. Dass das Herz nicht zu beurteilen ist, "das schattige Herz", wie ich es zuvor nannte, war nicht das einzige Problem. Wo der Darm im Röntgenbild eigentlich schön geschlängelt liegen sollte, befand sich ein undefinierbarer, großer Fleck, der den Darm hochdrückte (z.B. eine tumoröse Veränderung). Dieser Tumor im Unterleib bildete (vermutlich) Metastasten, die sich zur Lunge ausbreiteten. Daher hatte unsere geliebte Nicki schwerste Atemnot, konnte nichts fressen und es ging ihr sehr schlecht. Eine Besserung war hier leider nicht mehr zu erwarten.
Nun traf also scheinbar das ein, was wir im vergangenen Oktober befürchteten: Eine tumoröse Veränderung in der Gebärmuttergegend.

Ich bin offen gestanden sehr wütend darüber, dass die andere Tierärztin mir diese scheinbar offensichtlichen Aspekte der Röntgenaufnahme verschwiegen hat. Nicki hätten wir durch diese Informationen nicht retten können, aber als sorgende Tierhalterin ist man enttäuscht über solche Erfahrungen :-( !

Wo Nicki jetzt ist, wird sie keine Schmerzen mehr erleiden und tief durchatmen können ohne Angst und Schmerz.
Nicki du warst immer unsere ruhige, harmonietreibende Seele hier im Haus. Wir haben Dich damals auserwählt, weil du ein so wunderhübsches, großes Mädchen warst - gezwängt in einen kleinen Käfig :-( . Über vier Jahre hast du unser Leben mit Frohsinn, Lebendigkeit und einer einfach "netten Art" bereichert. Wir vermissen Dich schrecklich.
Blöd zu akzeptieren, dass die Kartoffeln aus unerklärlichen Gründen keine Kerben mehr haben werden ;-) , niemand mehr wie vom Insekt gestochen begeistert angerannt kommt, wenn´s die täglichen Rationen Gemüse gibt und am blödesten zu akzeptieren ist, dass du einen großen, leeren Platz in Jinx´Herzen hinterlässt. Er sucht Dich und vermisst dich auch.

Nicki lebt jetzt in unseren Herzen und im Regenbogenland weiter. Dort wird sie mit ihrem Freund, den Meusel, über die Wiese hoppeln und gemütlich am Löwenzahn knabbern.
Komm gut an, süße, große Maus...

Wir lieben Dich 








Ruhe in Frieden.


Mittwoch, 11. Dezember 2013

Meusel geht ins Regenbogenland

Ich hatte wirklich so gehofft, dass dieser Post nicht geschrieben "werden muss". Ich hoffe auch, dass Ihr meine Ninstuff-Leser Verständnis dafür habt, dass dies der Weg ist, wie man Meusel nochmal ehren und danken kann! Sicher sind einige dabei, die es makaber finden.
Gestern war er nur noch ein Schatten seiner selbst. Die Einschläferung war die fairste Entscheidung, die wir hätten treffen können. Man sah ihm den Schmerz an, hat sein Köpfchen nur noch auf meinem Arm abgelegt und ein Hoppelversuch nahm ihm die letzte Kraft. Das Pipettenfutter schluckte er nichtmal mehr, hielt er nur noch im Mundraum und den Bäckchen fest. Also starb Meusel gestern Abend (gegen 18 Uhr).
Der Tierarzt hat es wirklich sehr bedachtsam gemacht. Während der Prozedur wurde er - für die Injektion in sein Herzchen - nochmal seitlich hingelegt, wo auch ich dann erkannte, dass er es nicht hätte schaffen können. Die Tympanie war so weit fortgeschritten, dass sein kleiner, schlanker Bauch aussah wie ein großer, dicker Ballon :-( .

Ich hoffe, da wo er jetzt ist hat er keinen Schmerz mehr.
Meusel mit Dir hat alles angefangen - dieses "jeck sein auf Kaninchen", weil Du uns gezeigt hast, was ihr für wunderbare Lebewesen seid. Wird sicher schwer sein, das Kaninchenzimmer zu fegen, ohne, dass einer den Besen verfolgt, zu frühstücken, ohne das jemand Männchen macht und um eine Haferflocke bettelt, auf die Toilette zu gehen, ohne, dass jemand aus unerklärlichen Gründen einfach mitkommt!
Jinx muss jetzt lernen selbständig zu sein. Er traut sich nicht allein durch die Wohnung zu laufen, du warst stets sein treuer Begleiter - hast ihn abgeholt und auch zurück gebracht in euer Zimmerchen.
Ach Meusel, wir werden Dich vermissen und wir danken Dir für die wundervolle Zeit mit Dir :-) .

Und jetzt hoppel schön über die Regenbogenbrücke  und komm gut an, wo immer es dich hin verschlägt!
Wir lieben Dich